| 72- Stunden- Aktion 2009 |
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| Geschrieben von: Claudia Blech | |
| Mittwoch, 29. Juli 2009 um 19:58 | |
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72-STUNDEN „UNS SCHICKT DER HIMMEL“, Wieder eine erfolgreiche Aktion der DPSG-Pfadfinder Hillesheim. Nachdem dann aber die Kinder im Haus der Jugend gut untergebracht waren und jeder seine Schlafstätte hergerichtet hatte, begann das große Planen. Die Erleuchtung kam, als dass Projekt anhand einer Zeichnung vorgestellt wurde. Es ging schon direkt 72-Stunden mäßig los, denn eine computermäßige Präsentation klappte aus technischen Gründen nicht. Wie ein roter Faden reihen sich bei einer solchen Aktion laufend unvorhergesehene Dinge, die irgendwie auf schnellstem Wege gelöst werden müssen. Die ersten Ideen und Entwürfe entstanden, es wurden Arbeitsgruppen für Klangkörper, Gerüstbau, Schältrupp, Rahmenbau gebildet. Das Projekt fing zu wachsen an. Während die Leiter noch Ideen suchten und sich über die ersten Details Gedanken machten, waren die Kinder bereits voll in Arbeit. Die vom Forstamt Hillesheim frisch geschlagenen Lärchenstämme für die Hauptkonstruktion mussten entrindet werden. Die Kinder lernten hier den Umgang mit den verschiedenen Schälmessern. Mal ehrlich, wann hat man so ein komisches Ding in der Hand? Am Projektort selbst wirbelte schon ein vorweg organisierter Minibagger an den Fundamentlöchern. Lavasand war bereits am Mittag netterweise von den Stadtarbeitern vor Ort gebracht worden. Der bestellte Rindenmulchlieferant meldete sich für Freitag Morgen 6:00 Uhr an. „Oje, so früh“ Man merkte richtig wie die ganze Sache in Schwung kam. Allein, dass alle Teilnehmer die 72 Stunden komplett gemeinsam im Haus der Jugend und am Projekt verbrachten, half zu der guten Gruppendynamik. Alle sprudelten auf einmal voll von Kreativität. Selbst die Kleinsten kamen mit Ideen. Am Freitag merkte man von den vielen Gruppen vor Ort nicht all zu viel, jede Gruppe war irgendwie und irgendwo beschäftigt mit organisieren und verschiedensten Arbeiten. Auch die krumm gewachsenen Lärchenstämme sahen als Pfosten aufgestellt, komisch aus. Die große heiße Phase begann am Samstag, da gegen Abend ein TÜV-Prüfer das Spielgerät konstruktiv abnehmen sollte. Durch die Mithilfe einiger Väter schafften wir es dann durch den TÜV – aufatmen, das Grobe war soweit geschafft. Eine dicke Schauer Regen, am Samstag Abend, bremste etwas den gesamten Verlauf. Für den Abend war im Haus der Jugend eine Aktion durch den neuen Pastoralreferenten für Jugendarbeit, David Bruggeman, vorbereitet. Hier nahmen sich alle eine Auszeit und im großen Kreis gab es ein paar Spielchen, lustige Lieder vom Frosch und eine Geschichte von einer winzigen Schraube eines Schiffes, die dachte, ohne mich läuft’s auch – von wegen, auch dich braucht man ….! Die letzten neun Stunden waren angebrochen, als am Sonntag Morgen schon einige Väter, die Spaß an der Sache gefunden hatten, mit den Hufen scharrten um zu beginnen. Der ganze Tag war noch notwendig um alles zu schaffen. Das Dach wurde abgedichtet, ein Haltegriff für den Leiteraufgang hergestellt und angebracht, die verschiedenen Klangkörper installiert und am Schluss halfen alle, auch vorbeikommende Sonntagsausflügler, den Rindenmulch für den Fallschutz um das neue Spielgerät zu verteilen. Für so viele Leute gab es natürlich nicht genug Werkzeug und spontan entschlossene Helfer fragten nach Arbeitshandschuhen und verteilten mit den Händen. Die Kleinsten fuhren mit schwerem Gerät auf, Traktoren mit Frontlader und Hänger fuhren unzählige Male hin und her, war wohl der Auftrag ihres Lebens. Um 17:06 Uhr fiel dann der Hammer bei unseren Zimmermännern, die die letzten Arbeiten verrichteten und um 17:07 Uhr hörten wir über den offiziellen Aktionsradiosender SWR3 den Countdown. Herr Dechant Comes weihte das neue Spielgerät ein. Er bedankte sich bei den Pfadfindern für ihre tolle Arbeit und Ausdauer. Der Pate des Projektes Herr Stadtbürgermeister Stein bedankte sich vor Begeisterung bei den Pfadfindern für das tolle Projekt und somit auch für das neue Spielgerät. Er bestätigte unsere gute Teamarbeit. Wir bedanken uns bei Herrn Stadtbürgermeister Stein für die Bereitstellung des Platzes, für die verschiedenen Baumaterialien und für sein entgegen gebrachtes Vertrauen, damit wir ein solch großes Projekt mit all seinen Macken und Problemchen erleben durften. Danke sagen wir auch Herrn Dechant Comes für die Einweihung. Natürlich gilt ein großer Dank dem Hauptsponsor RWE. Mit der Aktion „Aktiv vor Ort“ konnten wir einen guten Teil unserer Kosten decken und ohne diese Unterstützung hätten wir viele Abstriche machen müssen. Und jetzt bekommen die Pfadfinder, die Helfer, Köchinnen, Kuchenspender, Sponsoren und Hintergrundarbeiter einen großen Applaus. Hurra, wir haben es geschafft, es war für alle Beteiligten eine schöne Erfahrung, vielleicht sogar unvergesslich !!! Hier geht's zu den Bildern |
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| Aktualisiert ( Dienstag, 17. August 2010 um 18:34 ) |



